KFD: Verkauf auf dem Hagener Wochenmarkt war ein voller Erfolg

Im Juni dieses Jahres war die für die Weihnachtsbude verantwortliche Gruppe der KFD noch sehr optimistisch und hoffte, dass der Hagener Nußknackermarkt am ersten Advent stattfinden würde. Wie im letzten Jahr sollte Selbstgemachtes zum Verkauf angeboten werden. Als Agnes Runde anbot ihren Kirschbaum zu plündern, wurde ein Nachmittag investiert und fleißig gepflückt, entsteint und verpackt. So lagen seit Juni 18 kg Kirschen in der Gefriertruhe und warteten darauf zu Konfitüre oder Grütze verarbeitet zu werden.

Leider wurde der Nußknackermarkt aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt – wie so vieles in diesem Jahr.

Was also anfangen mit den Kirschen und guten Ideen?

Von der Gemeinde wurde die Genehmigung zum Verkauf auf dem Hagener Wochenmarkt erteilt. Dies war nur möglich, da es sich um marktübliche Ware handelt. Vorgaben an das Hygienekonzept mussten beachtet werden: Absperrungen, Hinweise, Abstand, Maske, Desinfektion… gar nicht so leicht zu organisieren.

Bei herrlichstem Novemberwetter startete der Verkauf – und jetzt mal ganz ehrlich; es gab einen Plan B für den Fall, dass die Ware keinen Käufer finden würde.

Stattdessen musste nach 1 ½ Stunden der Verkaufstisch zusammengepackt werden. Weit über 100 Gläser Konfitüre, Gelee und Chutney fanden reißenden Absatz. Selbst die Kirschkerne wurden zu kleinen Kissen verarbeitet. Was alle Produkte gemein hatten? Die Zutaten: Kirschen, Birnen, Äpfel, Kürbis und Quitten stammten aus Hagener Gärten und wurden gespendet. Gelebte Nachhaltigkeit, die auch beim Kunden gut ankam. Viele Käufer bevorrateten sich und so mancher Betrag wurde wohlwollend aufgerundet.

So landeten am Ende über 500 Euro in der Kasse.

Herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützt haben.

Die KFD in Hagen engagiert sich, oft im Hintergrund, in vielen Belangen, die Hagener Familien zugutekommen. So organisiert sie z. B. den Blumenschmuck und die Pflege des Sternenkindergrabes. Auch die Krabbelgruppe der KFD wird von vielen Hagener Familien besucht. Für diese Zwecke soll das Geld zum Einsatz kommen.

Es gilt Frauen zu unterstützten, die maßgeblich an der Lebensqualität in Hagen beitragen, die in der heutigen Zeit mehr denn je das Wohl der Frauen und Familien in Hagen im Focus haben. Dass es in Hagen gelebte Gemeinschaft gibt, hat diese Aktion sehr deutlich gezeigt.

08.11.202 Andrea Busch